PALECHKO ♥ .. nach Genesung auf der Suche nach einem liebevollen Zuhause

Geschlecht: männlich, kastriert

Impfstatus: geimpft

Alter: geb. 04/2023

Aufenthaltsort: Sofia, Bulgarien

Haltung: Keine Vermittlung in Einzelhaltung, reine Wohnungshaltung (ohne Freigang)

FIV-Test: negativ

FeLV-Test: negativ

Handicaps: keine

Verträglich mit

  • Kindern: unbekannt
  • Katzen:  ja
  • Hunden: unbekannt

Tierschützerin: Diana

*nach Genesung vermittelbar*

 

08. Mai 2026

Palechko liebt alle anderen Katzen – vor allem Shahida, selbst bevor sie rollig ist. Er lässt sich von mir anfassen, ist dabei aber nicht glücklich.

 

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20. Februar 2026

Palechko oder auf Deutsch Thumbalin

Ich traf Palechko letzten Sommer, als ich die nächste Kolonie für die Kastration vorbereitete. Er war einer der erbärmlichsten Anblicke, die man als Katzenliebhaber je gesehen hat – Haut und Knochen, dünn, mit struppigem Fell, einem gebrochenen Bein (eine alte Verletzung), fraß und bewegte sich kaum. Er tauchte immer wieder auf und verschwand wieder. Im Herbst hatte ich das Glück, ihn einzufangen und zur Kastration und weiteren Behandlung in die Tierklinik zu bringen. Nach der Kastration, einer Zahnbehandlung und zusätzlichen Antibiotika wurde er wieder freigelassen. Den meisten Katzen ging es nach der Kastration und der tierärztlichen Grundversorgung sichtlich besser, sie nahmen an Gewicht und Kraft zu, hatten wieder Appetit und sahen fantastisch aus, nur Palechko nicht… 🙁 Er hat den Winter kaum überlebt, es gab Zeiten, da dachten wir schon, wir hätten ihn verloren. Als er der Betreuerin der Kolonie wieder begegnete, fraß er nur noch Krümel vom Futter und verschwand dann wieder. Im Frühling erhielt ich einen Notruf von der Betreuerin – Palechko hatte eine riesige Wunde am Hals und schwebte in Lebensgefahr. Ich eilte sofort hin, konnte ihn wie durch ein Wunder mit bloßen Händen greifen und brachte ihn dann in die Tierklinik. Und damit begann sein langer Weg der Genesung. Seine Zähne waren in einem katastrophalen Zustand, aber um ihn sedieren zu können, mussten die Tierärzte andere Infektionen behandeln. Es wurden unzählige Bluttests, PCR-Tests und Röntgenaufnahmen durchgeführt, und es gab viele Antibiotika und andere Medikamente. Mit winzigen Schritten begann sich der Zustand unseres kleinen Wunders zu verbessern. ❤ Leider trieben all diese Behandlungen die Tierarztkosten in die Höhe.