HANNAH Sucht nach streichelnden Händen (Ukraine)

Hannah (etwa 6 Jahre alt und 14 kg) ist eine sehr anhängliche Hündin, die einfach nicht ohne menschliche Liebe leben kann. Sie hält einem sooft wie möglich ihren Kopf entgegen, um Streicheleinheiten zu bekommen.
Hannah kam Hilfe suchend zu Menschen, die zurückgelassene Tiere fütterten. Als diese den Ort selbst verlassen mussten, baten sie die Tierschützer darum, Hannah abzuholen und eine Familie für sie zu finden.

„Animal Rescue Kharkiv“ (ARK) nahe der russischen Grenze im Osten der Ukraine rettet Tiere aus Konfliktgebieten. Die derzeitige Situation in der Ukraine ist dramatisch und die Anzahl an Fellnasen, die evakuiert werden müssen, reißt einfach nicht ab.
Wir helfen ARK dabei, liebevolle Menschen zu finden, die diesen unschuldigen Opfern des Krieges ein neues Zuhause schenken.

Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich bitte an Hannah’s Vermittlungshelferin Astrid. Sie ist erreichbar über ihre Email: astrid.arkhilfe@gmx.de

Die Tiere sind geimpft, gechipt, entwurmt, kastriert, die Katzen FIV/FelV negativ getestet und besitzen einen Heimtierausweis sowie Tollwut-Titernachweis und können mit den wöchentlich stattfindenden Transporten an jeden Ort in Deutschland, Österreich, Frankreich,…gebracht werden.

Die hier vorgestellten Fellnasen stammen zum Großteil aus Evakuierungen oder wurden vereinzelt abgegeben, wenn ihre Familien das Land ohne sie verlassen mussten.
Die ukrainischen Tierschützer geben ihr Bestes ihre Schützlinge so genau wie möglich einzuschätzen und in Absprache mit dem Vermittlungshilfe-Netzwerk (& nach Erstgespräch und Vorkontrolle), in für sie geeignete Zuhause zu vermitteln.
Wir möchten aber gerne darauf hinweisen, dass sich die Tiere in den Auffangstationen in Ausnahmesituationen befinden und ggf eine gewisse Zeit brauchen, um sich an ihre neuen Umgebungen & Familien zu gewöhnen. Daher bitten wir darum von Anfragen abzusehen, sollte nicht die Bereitschaft vorhanden sein, den Fellnasen die entsprechende Geduld für ihre Eingewöhnung entgegenzubringen und mit ihnen an eventuellen Herausforderungen zu arbeiten (psychische und gesundheitliche).
Sowohl die Hunde, als auch die Katzen haben teilweise Dreck gefressen, um zu überleben und werden nach ihrer Rettung in einem langwierigen Prozess wieder aufgebaut. Die medizinischen Gegebenheiten in einem Land welches sich seit mehreren Jahren im Krieg befindet, sind verständlicherweise aber andere als bei uns. Alle geben ihr Bestes. Wir suchen aus den genannten Gründen nach verantwortungsvollen Menschen, denen bewusst ist aus welchen Umständen ihr neues Familienmitglied kommt. Gerne wird während eines Telefonats weiteres besprochen.