SILBERTA & KIESI ♥ .. wer gibt Mama & Kind ein Zuhause?

Geschlecht: Silberta: weiblich, kastriert, Kiesi: weiblich, noch nicht kastriert

Impfstatus: Silberta: geimpft, Kiesi: geimpft

Aufenthaltsort: Sofia, Bulgarien

Haltung: Vermittlung nur zusammen, keine Vermittlung in Einzelhaltung, reine Wohnungshaltung (ohne Freigang), gesicherter Garten/Balkon von Vorteil

FIV-Test: negativ

FeLV-Test: negativ

Handicaps: keine

Verträglich mit

  • Kindern: ja
  • Katzen: ja
  • Hunden: unbekannt

Tierschützerin: Homeless Cats Sofia

 

26. Februar 2025

Silberta und Kiesi sind Mutter und Tochter. Silberta ist kastriert und Kiesi nicht. Sie sind beide geimpft, entwurmt und völlig gesund. Sie sind sowohl im Umgang mit Menschen als auch mit Katzen sozial.

 

Katzengeschichte:

Die Nacht war lautlos, abgesehen von leisen Pss-pss-pss-Rufen. Die Luft war kalt, der Asphalt fühlte sich unter meinen müden Füßen hart an. Wie jeden Abend hatte ich meine Runde gemacht und darauf gewartet, dass die bekannten Katzenfiguren aus der Dunkelheit auftauchten, damit ich ihnen Futter geben konnte. Doch an diesem besonderen Abend wurde die Routine unterbrochen. Eine schwache, gebrochene Stimme miaute unter einem Auto vor mir. Dort saß eine zerlumpte, graue Katze, deren Rippen unter einem matten, ungepflegten Fell sichtbar waren. Sie miaute erneut. Ich ging in die Hocke, achtete darauf, sie nicht zu erschrecken, und stellte etwas Essen ab. Ich trat einen Schritt zurück und sah zu, wie sie mit langsamen, müden Bewegungen anfing zu essen. Ich trat vor, um sie zu streicheln, aber sie versteckte sich sofort weiter unter dem Auto. Dann sah ich zwei winzige Gestalten, die sich eng an ihren Bauch schmiegten und in der Dunkelheit kaum zu erkennen waren. Es waren ihre Kätzchen. Das hatte ich nicht geplant. Die Kälte nagte an mir und Müdigkeit lastete auf meinem Geist.

Ich ging zu meinem Auto und holte die einzige Katzenfalle, die ich hatte – groß genug für nur eine, nicht alle drei Katzen. Ich köderte sie mit dem wenigen Futter, das noch übrig war. Die Mutter – Silberta, wie ich sie später nennen würde – war die Erste, die eingriff, ihr Hunger überwand ihre Angst. Kiesi und Neo, die Kleinen, befanden sich noch außerhalb der engen Katzenfalle. Ich zögerte einen Moment. Wenn ich Silberta jetzt nehmen würde, würde ich sie retten, aber die Kätzchen ihrem sicheren, schrecklichen Tod überlassen. Sie waren zu klein und zu schwach, um auf der Straße für sich selbst zu sorgen. Doch wenn ich sie gehen ließe, würde ich vielleicht keinen von ihnen wiedersehen, was das Ende aller drei bedeuten könnte, wenn man bedenkt, wie kränklich sie alle aussahen. Was soll ich tun?

Mit schnellen Schritten setzte ich Silberta vorsichtig in mein Auto und fuhr flüsternd durch die Nacht, um zwei weitere Fallen aus der Garage zu holen, wo ich sie nicht weit von meinem Aufenthaltsort entfernt aufbewahrte. Ich betete, dass die Kätzchen nicht wegwandern würden, was meiner Meinung nach unwahrscheinlich war, da sie sehr klein und müde waren.

Als ich zurückkam, war die Straße so, wie ich sie verlassen hatte – still, dunkel und kalt. Aber die Kätzchen waren weg. Panik machte sich breit. Ich rief leise und suchte die schwach beleuchtete Straße ab, soweit es die Dunkelheit erlaubte. Dann sah ich in der Ferne die Bewegung zweier kleiner, ungeschickter Gestalten, die an einer Gebäudewand zusammengedrängt waren.

Ich rannte zu ihnen, eine breite Falle fest umklammert in meinen Händen. Ich stellte die Falle auf und sie stiegen ein. Ich hatte sie. Und für einen Moment dachte ich, ich hätte sie gerettet.

Aber Neo, der Kleinste und Gebrechlichste, litt unter einer Krankheit, die tiefer ging als bloßer Hunger und Erschöpfung. Er roch nach sterbendem Fleisch. Ich brachte ihn am nächsten Morgen zum Tierarzt. Er konnte sich kaum noch am Leben festhalten und trotz aller Mühe und Liebe, die er empfing, verstarb in den nächsten Tagen seine zarte kleine Seele.

Doch Silberta und Kiesi wurden stärker, ihre Körper wurden voller, ihr Fell wurde glatt und weich. Sie würden Hunger und Kälte nicht mehr erleben.

Katzencharakter:

Silberta und Kiesi sind unzertrennlich. Selbst wenn Kiesi spielt, weicht sie nie weit ab und kehrt immer wieder an die Seite ihrer Mutter zurück. Sie schlafen oft zusammengerollt und berühren sanft ihren Kopf. Silberta begrüßt Menschen mit sanfter Neugier und ohne Angst. Kiesi, noch klein, zögert – sie schaut aus dem Schutz des Körpers ihrer Mutter zu und verschwindet hinter ihr, als eine neue Präsenz den Raum betritt. Sie fressen ohne Vorliebe, Trockenfutter oder Nassfutter, was immer ihnen gegeben wird. Sie trinken gerne aus den ruhigen Katzenbrunnen.

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